Bibliothek? Ja cool. Vor allem in der Prüfungszeit ist sie ein durchaus beliebter Ort. Die ganz fleißigen Studenten sitzen da und tippen. Und zwar den ganzen Tag. Jetzt fragt sich wahrscheinlich der eine oder andere Konservative: “Was tun sie da? Tippen?”. Nun ja, je jünger die Generation ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie selbst an Orten wie der Bibliothek, im Haus und Tempel der Waldopferungen, nicht mehr mit den ganz langweiligen Büchern einfach nur rumsitzen. Wozu hat man denn sonst die ganzen E-Books?
Wunder des 21. Jahrhunderts – E-Bücher
Man muss sich keine Mühe mehr geben, um die schwere Aufgabe des Blätterns auf sich zu nehmen. “Gut lesbare Displays auch im Sonnenlicht, Akkulaufzeiten von mehreren Tagen oder Wochen sowie genügend Speicher für die private Bibliothek – all das bieten E-Book-Reader.” Tja, was genau aber ein E-Buch – schön eingedeutscht – an sich ist, ist schon schwieriger zu ermitteln. Wieso wollen wir uns nicht damit zufrieden geben, dass es eben die elektronische Form von einem Buch ist? Möchte man selber eins produzieren, muss man eben schon mal wissen, was genau dazu gebraucht wird.
Das Geheimnis des E-Books
Das Geheimnis nach dem wir suchen, ist aber nicht da. Sie sind nämlich wirklich einfach nur Digitalbücher, die das Medium Buch mit den medientypischen Eigenarten in digitaler Form verfügbar zu machen versuchen. Sie bieten die Möglichkeit an, mit einem Mausklick blättern, mit Tastaturkombinationen nach Stichwörtern suchen, einige wenigen sogar die, elektronische Notizen machen zu können, aber das eigentliche Gefühl des Lesens, des ein Buch in der Hand halten eben nicht.