Die dritte Generation des Kindle Wireless Reader von Amazon kommt dünner und viel kompakter als sein Vorgänger-Modell daher, verbesserter Screen mit höheren Kontrasten und schnellerem Seitenumblättern sollten das Lesevergnügen um einiges erhöhen. Dazu gibt es noch das integrierte kostenlose 3G Wireless „Whispernet“ Datennetzwerk mit Wi-Fi, 4GB Speicherplatz für eine Kapazität von 3,500 elektronischen Büchern. Die Kombination von längerer Batterielaufzeit und gesenktem Preis katapultiert diesen Reader ziemlich weit nach oben auf der Beliebtheitsskala.
Das Apple iPad2 möchte da auf dem Reader-Markt natürlich nicht weit hinten anstehen. Deutlich teurer als der Kindle misst sich das neue iPad2 mit all seinen Funktionen aber auch eher mit herkömmlichen Laptops oder Netbooks, mit zehntausenden Apps, die derzeit nicht auf den günstigeren Readern verfügbar sind, führt Apple dieses Segement immer noch an. Doch in diesem Punkt kratzt schon der Nook Color Reader an der Tür, Barnes & Noble haben in diesem Jahr mit einer Menge Nook-kompatiblen Apps nachgezogen, und auch in puncto Multimedia Features kräftig hinter dem iPad hergezogen. Auch wenn dieser Reader noch keine 3G Option und eigenen Web Browser hat, gerade dem Kindle macht er mit dem exzellenten Touch-Screen Interface große Konkurrenz.
Wer über die fehlende Wireless Verbindung hinweg sehen kann, sollte sich übrigens auch noch einmal den weniger prominenten, aber durchaus soliden Sony PRS-350 Reader ansehen, dessen ePub Funktion auch den eBook Download aus Büchereien ermöglicht.
Der Sony Reader ist ein kompaktes Leichtgewicht, bis zu zwei Wochen Batterielaufzeit, mit einem leicht zu bedienenden und eindrucksvollen Touch-Screen-Interface.